Gartengeräte winterfest machen – Garten Werkzeug einwintern

Die passende Gartenhütte ist ideal, um Gartengeräte einzuwintern und zu lagern
Die passende Gartenhütte ist ideal, um Gartengeräte einzuwintern und zu lagern

Viele Österreicher verbringen ihre freie Zeit damit, den Garten wieder auf Vordermann zu bringen. Insbesondere im Frühling und Herbst fallen diverse Arbeiten an. Das beginnt beim Pflanzen von Blumen und endet beim Aufräumen von Laub.

Allerdings gibt es auch Momente, in denen weniger im Garten gearbeitet wird. Und davon betroffen ist vor allem der Winter. Dort befindet sich alles in der Tiefschlafphase und nur wenige Arbeiten müssen erledigt machen.

Doch was genau werden überhaupt mit den Gartengeräten gemacht? Hierbei lautet das Stichwort: Winterfest machen. Worauf genau die Betroffenen achten müssen und worauf es ankommt, verraten die folgenden Zeilen.

Warum Gartengeräte winterfest machen?

Zunächst einmal stellt sich die Frage: Was genau spricht dafür, Gartengeräte winterfest zu machen? Generell ist der Winter keine gute Jahreszeit, da niedrige Temperaturen, Schnee und ähnliches den Geräten stark zu schaffen machen. Außerdem benötigen Hobbygärtner zum Start ins neue Jahr funktionierende Geräte.

Wer sich darum nicht rechtzeitig vor dem Winter kümmert, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Probleme im Frühjahr bekommen. Das fängt bei der Gartenschere an und hört mit dem Spaten auf. Pflege ist dabei das A & O. Wie genau verschiedene Gartengeräte gepflegt und richtig winterfest gemacht werden, sollen die folgenden Abschnitte ausführlich zeigen.

Kurz und knapp entstehen daraus folgende Vorteile:

  • -> mehr Ordnung
  • -> Vermeidung von Schäden
  • -> spart Geld
  • -> benötigt wenig Platz

Verstaumöglichkeiten finden

Geräte für den Garten können natürlich erst dann verstaut werden, wenn entsprechend Platz vorhanden ist. Sollte kein Platz vorhanden sein, dann empfiehlt es sich einen zu schaffen. Denn mit Laufe der Zeit können sich die unterschiedlichsten Geräte diverser Größen im Haushalt anstauen. Da macht die Anschaffung eines Schuppens oder extra Gartenhäuschens definitiv Sinn.

Gerätehaus zum Gartengeräte einwintern für den Garten kaufen – Bestseller

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  • ✅ Gutes Klima: Gerätehaus mit 4 Belüftungsöffnungen an Vorder- & Hinterseite; zirkulierende Luft führt Feuchtigkeit effektiv ab; verhindert Kondenswasser, Stockflecken, Schimmel & schlechte Gerüche

Allerdings wissen das auch Baumärkte und Fachgeschäfte. Sie bieten spezielle Lösungen für dieses Problem an. Generell werden Gartengeräte oft in der Garage oder in einem Gartenhaus verstaut. Doch übersichtlich wird es erst, wenn bestimmte Regalsysteme und co. gekauft werden. Anbei ein paar Beispiele mit Verstauungsmöglichkeiten:

  • => Regalsystem
  • => Garage
  • => Kellerraum
  • => Abstellschuppen
  • => anderer Ort

Letztendlich sollte es immer ein Ort sein, der während des Winters nicht benötigt wird. Außerdem spielen noch andere Faktoren eine wichtige Rolle. Weitere Tipps & Tricks zum Verräumen von Gartengeräten für den Winter enthält der nächste Abschnitt.

Tipps für Garten winterfest machen

Wenn es um das Verstauen der Gartengeräte geht, dann gilt besondere Vorsicht. Generell sollte dabei stets versucht werden, jegliche Verletzungsgefahr auszuschließen. Wer darauf nicht achtet, kann sich und Kinder damit verletzen. Schließlich sollten die scharfen Enden einer Schaufel nicht mit einem Menschen in Kontakt kommen. Nicht benötigtes Geräte kann genauso mit atmungsaktivem Vlies abgedeckt werden. So können sich selbst keine Spinnenweben ansetzen. Ansonsten lohnt sich ein Blick auf die folgenden Tipps:

1) Wasserpumpen säubern und einlagern

  • Der erste Tipp beschäftigt sich mit der Säuberung und Einlagerung von Wärmepumpen. Wer zum Beispiel in seinem Garten auf Teichnebler oder Pumpen zurückgreift, sollte diese über den Winter richtig einlagern. Denn wer die Geräte draußen lässt, muss mit kaputten Leitungen und co. rechnen.
  • Vor dem Einwintern sollten die Pumpen allerdings auf das kleinste Detail sorgfältig gereinigt werden. Algenrückstände sind dabei sehr bekannt. Sollten dennoch Fragen bestehen, lohnt sich der Anruf bei einem Fachmann, der speziell mit der Reinigung von Wasserpumpen ausgebildet wurde.

2) Akkus aufladen

Heutzutage gibt es viele Gartengeräte auf dem Markt, die auf unterschiedliche Weise angetrieben werden können. Sei es Benzin, Diesel, Elektro oder über Akku. Speziell bei Letzterem müssen die Betroffenen genau Vorsicht geben. Betroffen sind dabei in der Regel Akkus aus Lithium-Ionen. Sie werden aufgrund ihrer langen Laufzeit immer beliebter. Unter anderem findet man sie in:

  • – Heckenscheren
  • – Rasenmähern
  • – Rasentrimmern
  • – anderen Geräten

Der eigentliche Tipp versteckt sich jedoch beim Aufladen. Vor dem Einlagern benötigen diese zwischen 70 und 80 Prozent ihrer Aufladung. Auf keinen Fall auf 100 % aufladen, da auf diese Weise der Akku geschadet werden kann. Insbesondere bei längerer Nichtnutzung wie dem Winter sehr zu empfehlen.

3) Restwasser entfernen

Es kann immer wieder passieren, dass in manchen Schläuchen oder Gehäuseteilen etwas Restwasser zurückbleibt. Bei Minusgraden wird dabei sehr schnell das Material beschädigt. Undichte Stellen sowie gerissene Stellen sind dabei keine Seltenheit.

Doch wie genau lassen sich solche Probleme vermeiden? Nach der letzten Benutzung gilt es für jedes Gartengerät die letzten Wasserrückstände zu entfernen. Das gilt unter anderem für folgende Produkte:

  • -> Gießkannen
  • -> Eimer
  • -> Töpfe

Zudem sollte die Ablagestelle trocken sein. Denn wie oben bereits angesprochen gilt es feuchte und wässrige Stelle für die Aufbewahrung zu vermeiden.

4) gründliche Reinigung aller Geräte

Wie bei allen Tipps sollte stets auf eines geachtet werden – eine gründliche Reinigung. Besonders empfindlich gegen Kälte und längeres Abstellen sind Elektrogeräte. Deswegen muss zuvor jeglicher Schmutz von den Geräten entfernt werden. Dazu zählt zum Beispiel hartnäckiger Schmutz, der bei Metall- und Plastikteilen schnell anfällt.

Eine gründliche Reinigung bringt dabei gleich mehrere Vorteile. Zum einen lassen sich damit Korrosion sowie Verspröden aus dem Weg gehen. Sehr beliebt und oft genutzt wird in diesem Zusammenhang Universalöl. Holzstiele werden am besten mit Naturöl gepflegt. Spezielle Holzpflegemittel können in jedem Fachmarkt um die Ecke besorgt werden. Etwas anders sieht es bei den kleineren Geräten wie dem Rechen oder Spaten aus. Dort sollten die Betroffenen einen Schwamm mit lauwarmen Wasser oder eine Wurzelbürste nutzen.

5) richtige Aufbewahrung

Einfach die Gartengeräte vom Garten in einen anderen Ort zu schleppen, macht nur in den wenigsten Fällen Sinn. Der Ort sollte ebenso über die passenden Bedingungen verfügen. Eine davon wurde bereits angesprochen – es geht um eine trockene und luftige Aufbewahrung.

  • Bei zu niedrigen Temperaturen oder Wasser setzt sich schnell Rost an den Geräten an. Nicht selten fangen sie nach einer bestimmten Zeit an zu schimmeln.
  • Das ist nicht nur unhygienisch, sondern hat auch Einfluss auf die Funktionsfähigkeit der einzelnen Geräte. Trockene und luftige Orte sind hierbei die beste Wahl.

6) Entleeren des Vergasers

Ein letzter Punkt beim Gartengeräte winterfest machen betrifft das Entleeren des Vergasers. Insbesondere Produkte mit einem Verbrennungsmotor müssen zuvor genauer unter die Lupe genommen werden. Neben einer gründlichen Reinigung müssen auch technische und mechanische Funktionen genau überprüft werden. Vergaser zum Beispiel müssen komplett entleert werden. Sollte nämlich etwas Benzin übrig sein, bleibt es stehen und es bildet sich ein harziger Film, welcher gar die Düsen verkleben kann.

Fazit: Gartengeräte erleichtern den Alltag im Garten ungemein. Die Gießkanne sorgt für eine schnellere Bewässerung der Blumen und der Rasenmäher lässt hohes Gras in kürzester Zeit verschwinden. Eher weniger verwendet werden die Geräte in den kalten Wintermonaten zwischen Dezember und März. Ab hier müssen sich die Beteiligten mit der richtigen Aufbewahrung auseinandersetzen.

Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist die Pflege. Noch vor der Einlagerung braucht es eine gründliche Reinigung. Der Aufenthaltsort sollte außerdem trocken sein. Ansonsten bildet sich schnell Schimmel. Geräte mit einem Motor sollten zuvor auf ihre technischen Daten geprüft werden. Dann steht dem kommenden Winter nichts mehr im Weg.

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Von David Reisner

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