Ob groß oder klein, jeder Garten verlangt irgendwann nach Pflege. Hecken müssen ab und zu gestutzt werden, im Herbst fällt Laub und Hobbygärtner experimentieren und bauen gerne um.
- Bei diesen Arbeiten fällt auch regelmäßig Grünschnitt und Gartenabfall an, welcher entsorgt werden muss.
- Was man dabei beachten sollte, was komplett verboten ist und welche Tipps es gibt, erläutern wir in unserem Ratgeber.
Welche Arten von Gartenabfällen gibt es?
Nicht alles, was bei der Gartenarbeit an Abfall aufkommt, kann auf dieselbe Weise entsorgt werden. So unterscheidet man zwischen Grünschnitt und anderen, größeren Gartenabfällen. Zu Grünschnitt werden Laub, Stroh, Gras und Unkraut ohne Erde, Äste, Wurzeln, Sträucher und Baumstämme deren Durchmesser kleiner als 15cm oder deren Länge kürzer als 2m ist, gezählt.
Unabhängig davon gibt es für größere Wurzeln und Baumstämme einen separaten Container. Genauso muss bei Steinen aufgepasst werden. Wenn man zum Beispiel seine Erde umgräbt oder ein Loch ausgräbt, gibt es für die Erde zwei Möglichkeiten.
Sind nur wenige Steine enthalten, kann man diese raussammeln und die Erde in einem üblichen Container entsorgen. Mit sehr vielen größeren Steinen empfiehlt es sich, sofort einen Container zu bestellen, der für Erde mit Steinen gedacht ist.
Zu guter Letzt ist auch Fallobst ein Gartenabfall, der entsorgt werden sollte. Bleibt Fallobst zu lange liegen, kann die Wiese darunter zu schimmeln anfangen. Daher sollte man es aufsammeln und bei kleineren Mengen entweder in den Kompost werfen, oder bei größeren Mengen in eine Biotonne oder einen Biocontainer bringen.
Tipp: Das Thema Bio Abfall und warum dieser wertvoll ist,wird am Umweltserver der Stadt Graz ausführlich erklärt.
Bestseller:Grünschnitt
Tipp: Mit dem passenden Abfallsack für Grünschnitt kann der anfallende Grünschnitt einfach gesammelt werden. Wir haben die aktuellen Bestseller in einer aktuellen Liste gesammelt. (tägliche Aktualisierung)
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Gartenabfälle als Kompost nutzen
Der eigene Kompost ist die optimale Lösung, um Gartenabfälle effektiv und ökologisch zu verwerten. Der Grünschnitt verwandelt sich auf dem Kompost in Hummus. Dies ist ein hervorragender Dünger für alle Pflanzen, Blumen und Saaten.
Am besten und einfachsten entwickelt man seinen eigenen Hummus durch eine gute Mischung aus verschiedenen Abfällen. Auf diese Weise wird garantiert, dass die Abfälle gleichmäßig verrotten und sich zu einer homogenen Masse vereinen. So sollten trockenere Bestandteile wie Holzhäcksel mit feuchten Gemüse- und Obstresten und gröberen Teilen, wie zum Beispiel die Abschnitte von Sträuchern, gemixt werden.
Bis der Kompost zu einem verwendbaren Dünger geworden ist, kann es zwischen 6 und 12 Monate dauern. Nach dieser Zeit haben sich alle Bestandteile zersetzt und Nährstoffe verteilt. Je nachdem, welche Gartenabfälle man für den Kompost genutzt hat, schwankt auch der Nährstoffgehalt. Jedoch ist diese Art des Düngens hundertprozentig nachhaltig, rentabel und umweltbewusst.
Kann Grünschnitt verbrannt werden?
- Meist ist das Verbrennen von Grünschnitt aufgrund von Brandschutzverordnungen oder Nachbarschaftsregeln verboten. Wer jedoch einen Ofen oder Kamin daheim hat, kann kleinere Äste und Sträucher für sein Feuer benutzen.
- Ebenso kann Grünschnitt manchmal für öffentliche Osterfeuer gespendet werden. Und eine weitere Alternative wäre es, den Grünschnitt an öffentlichen Lagerfeuerplätzen als Zündmaterial zu nutzen.
Grünschnitt und Gartenabfälle auf der Deponie entsorgen
Für alle, die im eigenen Garten keine Möglichkeit zur Wiederverwendung der Gartenabfälle haben, gibt es Grüngutannahmestellen. Sie sind öffentlich und kostenlos. Hier sind verschiedene Container für alle Gartenabfälle wie Sträucher, Bäume und Baumschnitt, Rasenschnitt, Steine und weitere vorhanden.
Container für größere Gartenabfälle bestellen
Wenn man seinen Garten komplett umgestaltet oder ein riesiges Grundstück hat und sehr sperrige Überreste anfallen, lohnt es sich, einen Container zu bestellen. Es gibt sie in verschiedenen Größen und für alle verschiedenen Arten von Grünschnitt – damit ist das Thema Grünschnitt entsorgen meist mit fairen Kosten einfach erledigt..
Einfach und praktikabel an den Containern ist, dass sie geliefert und abgeholt werden. Dies kostet ein wenig extra, ist jedoch sehr zeitsparend und mit Null Aufwand verbunden. Der Inhalt der Container wird am Ende für die Kompostierung in der Landwirtschaft oder der Industrie genutzt.
Welcher Abfallsack für Grünschnitt?
Für geringe Mengen an Grünschnitt lohnen sich die passenden Abfallsäcke am ehesten. Es gibt sie in jedem Baumarkt oder Recyclinghof in unterschiedlichen Größen. Diese Säcke werden gesondert abgeholt und separat verwertet.
Daher sollte man auch bei Grünschnitt wirklich auf diese Säcke achten und es nicht einfach in die normale Mülltonne werfen. Somit wird garantiert, dass man so viel wie möglich wiederverwertet und die biologische Landwirtschaft unterstützt.
Was mache ich im Herbst mit Laub?
Ähnlich wie Fallobst kann auch Laub auf Dauer dafür sorgen, dass die Wiese darunter schimmelt. Aus diesem Grund, und weil Laub sehr rutschig ist, sollte es immer sofort aufgekehrt und entsorgt werden.
- Absolut verboten ist es jedoch, Laub im Wald zu entsorgen. Dies mag wie eine einfache Variante klingen, kann aber das heimische Ökosystem gefährden. Im Garten sind viele umweltfremde Einflüsse.
- Sie entstehen durch nicht-heimische Pflanzen, chemische Düngermittel, Pestizide, Haustiere und vieles mehr. Abgeschottet von der freien Natur ist dies kein Problem.
- Im Wald könnten diese fremden Einflüsse jedoch auf das Ökosystem übergreifen und es aus dem Gleichgewicht bringen. Daher sollte für das Laub eine andere Möglichkeit gefunden werden.
Kleinere Mengen Laub können auf den Kompost geworfen oder in der Bio-Tonne entsorgt werden. Größere Mengen sollte man entweder in bestimmten Säcken abholen lassen oder auf die Deponie bringen. Dort gibt es riesige Kompostieranlagen, die das Laub professionell mischen und Hummus für die Industrie und Landwirtschaft produzieren.
Beim Entsorgen von Gartenabfall sollte man zunächst darauf achten, Grünschnitt von anderen Abfällen zu trennen. Daraufhin kann man sich für die richtige Entsorgung entscheiden. Der eigene Kompost ist immer eine gute Lösung, um ökologischen Dünger zu produzieren. Ansonsten gibt es Abfallsäcke und Container, die von der Stadt abgeholt und separiert werden. Und die letzte Möglichkeit ist es, seinen Gartenabfall selber auf der Deponie in die jeweiligen Container zu bringen.
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