Traumhaus in Österreich: Schritt für Schritt selbst bauen

Ein Eigenheim ist für ambitionierte Menschen mit dem Wunsch nach wohnlicher Freiheit ein realistisches Lebensziel. Der Weg zu einem solchen Traumhaus in Österreich ist überschaubar, verlangt allerdings Geduld und Sorgfalt. Die folgenden Planungsschritte und Bauphasen sind entscheidend für die anschließende dauerhafte Wohnfreude im Land der majestätischen Berglandschaften und sanften Hügeltäler.

Drei Schritte der Bauplanung

Der Planungszeitraum erscheint angesichts des starken Wunschs nach einem eigens gebauten Traumhaus in Österreich lang und voller Hürden. Doch die Geduld für diesen Vorprozess wird durch anschließend reibungslosen Ablauf der Bauphasen belohnt. So gehen Hausbauer sinnvoll vor:

Planungsphase Eins: Baugrund finden und finanzieren

Eigenkapital ist die beste Option, jedoch für die meisten Menschen nicht vollständig umsetzbar. Ein Bausparvertrag, über Jahre bezahlt, ist bereits hilfreich. Vielleicht kann auf den Baugrund und das potenziell später fertige Haus eine Hypothek aufgenommen werden. Die Hausbank gibt eventuell einen Kredit in der Höhe, die zwischen Eigenkapital und Vollfinanzierung noch fehlt.

Bei der Budgetierung müssen unvorhergesehene Folgekosten auch für die Zeit nach dem Bezug des Traumhauses abgefedert werden. Eventuell kann für ein solches Sicherheitspolster eine Förderung in Österreich beantragt werden. Diese werden teilweise vom Staat, teilweise von den Bundesländern Kärnten, Burgenland, Wien, Nieder- und Oberösterreich, Tirol, Vorarlberg, Salzburg und Steiermark zeitlich befristet vergeben.

Ein bezahlbares Grundstück für das Traumhaus in Österreich hat eine individuell angenehme Lage, eine auch für das Lebensalter günstige Infrastruktur, eine gute Größe sowie akzeptable Nachbarn und Nachbarbebauung. Das Haus selbst unterliegt nach Art der Bauweise österreichischen Baurechtszonen. In die Kalkulation müssen außerdem Gebühren für Makler und Notar sowie Vermessungskosten für den Baugrund eingerechnet werden.

Planungsphase Zwei: Hausanbieter vergleichen

Jeder Hausbau wird von einem bestimmten Anbieter geleistet. Hier können sich verschiedene Kriterien deutlich unterscheiden:

  • Verschiedene Preisstrukturen bestimmen die Angebotsunterschiede zwischen Anbietern. Manche bieten große Leistungspakete zum Pauschalpreis, andere Einzelleistungen durch Spezialisierung.
  • Überwiegend stammen die Hausanbieter aus Österreich. Am besten gestaltet sich der Bau des Traumhauses in Österreich, wenn die Anbieter regional auch persönlich sowie auf kurzen Anfahrtswegen bis zur Bauvollendung erreichbar sind. Vorteilhaft daran ist auch die Ortskenntnis, zum Beispiel zu Besonderheiten des Baugrunds und somit spezielle Anforderungen an die Hausbauweise. Auch deutsche Hausanbieter bieten Traumhäuser in Österreich an. Jedoch beauftragen sie Vertreter vor Ort, die eventuell nicht so individuell auf die Wünsche der Bauherren eingehen können wie regionale Anbieter.
  • Wo ein Hausanbieter Baugrund verfügbar hat, sollte auch nach klimatischen Ortsbedingungen, etwaiger Hochwasserlage oder steinschlaggefährdeter Gebirgslage verglichen werden. Langfristig kann dies vor unerwünschten Risiken durch Wind und Wetter schützen.

Planungsphase Drei: Bauweise festlegen

Holzhäuser sind für viele Bauherren der Inbegriff ihrer Vorstellung von einem Traumhaus in Österreich. Die naturnahe Bauweise ist ökologisch vorteilhaft, dauerhaft nachhaltig und zeichnet sich durch kürzere Bauzeiten aus. Zu beachten ist hierbei allerdings ein besonders wichtiger Brandschutz nach hohen Standards. Der Pflegeaufwand bleibt dauerhaft für den nachwachsenden Rohstoff Holz hoch.

Wer sich für Massivhäuser aus Stein entscheidet, setzt auf gute Widerstandsfähigkeit gegen Schädlingsbefall und Feuer. Allerdings ist hierfür die Bauzeit deutlich länger und meistens von deutlich höheren Baukosten für den Rohbau begleitet. Die höheren Kosten entstehen auch durch Lohnleistungen und Materialbedarf, können also während der Bauphase nochmals unvorhergesehen steigen.

Bauanträge stellen

Professionelle Bauplaner für ein Traumhaus in Österreich sind Architekten bzw. Planungsbüros. Optimal ist die Beauftragung eines Architekten mit Erfahrung im Hausbau, am besten vor Ort oder in der Nähe. Eine Top-Kommunikation ist wichtig, um gut zusammenzuarbeiten und Verzögerungen zu vermeiden. Idealerweise kümmert sich der Architekt um das Einholen der Baugenehmigung. Diese wird nur erteilt, wenn technische Nachweise, Bau- und Lagepläne mitgeliefert werden.

Weiterhin gehören eine Umweltverträglichkeitsprüfung und ein Energieausweis zur Dokumentenmappe. Der Architekt kann diese professionell zusammenstellen. Er weiß auch, wenn sich Genehmigungsvorschriften im Bundesland oder sogar der speziellen Kommune ändern. Seine Expertise spart den Bauherren viel Recherche- und Organisationsarbeit, damit auch Geld für die Baukosten und Zeit bis zum Einzug.

Bauphasen des Hausbaus in Österreich überdenken

Ein Traumhaus in Österreich ist für die meisten Menschen eine einmalige Bauaufgabe, geschaffen für eine kleine Ewigkeit. Gleich langfristig müssen die Bauphasen vorbereitet, durchgeführt und nachbereitet werden. Diese drei Aspekte sind hierfür vor Baubeginn und während der Bauetappen zu berücksichtigen:

Rechtliche Voraussetzungen

  • Verträge sichern Bauherren und ihren Auftragnehmern feste Rechte zu, denen ebenfalls klar beschriebene Pflichten gegenüberstehen. Es müssen darum Kalkulationen, Architektenverträge und Bauverträge mit allen Leistungsdetails und Kosten exakt niedergeschrieben und beglaubigt werden. Hilfreich bei der Kalkulation ist zudem ein Blick der Baukosten nach aktuellem Index für Österreich bzw. das jeweilige Bundesland und gegebenenfalls die gewählte Kommune.
  • Zu unbedingt notwendigen Versicherungen gehören mindestens eine Haftpflichtversicherung für Bauherren und eine Versicherung für Bauleistungen. Dies bietet Sicherheit bei Kosten und Rechtsfragen im geplanten Baukostenrahmen.

Langfristige Ökologie und Energieeffizienz

Ökologisch ein Traumhaus in Österreich bauen bedeutet, dass die gewählten Materialien nachhaltig sind und umweltfreundlich verwendet werden können. Beispiele für eine ordentliche Bauökologie sind recycelbare Baustoffe und möglichst wenig Bauabfall. Gleichzeitig schont diese Strategie Ressourcen und senkt auf lange Sicht entstehende Kosten.

Bei aller Ökologie sollen verbaute Materialien auch eine zeitgemäße Energieeffizienz gewährleisten. So muss das Traumhaus in Österreich vernünftig gedämmt und gegen Wärmebrücken isoliert werden. Stromkosten lassen sich durch die Heizplanung mit PV-Anlagen und Solarthermie senken. Heiz- und Kühlsysteme sorgen für nachhaltige Nutzung der abgegebenen Energie. Lokale Besonderheiten können damit den Spareffekt bei langfristigen Heizkosten stark verbessern.

Einrichtung und Innenausstattung

Sinnvolle Innenausstattung beginnt bereits mit der Raumaufteilung. Dabei entstehen günstige Lichtverhältnisse nach geplanter Raumnutzung und schaffen die bestmögliche Platzgröße in jedem Raum. Offene Wohnkonzepte können Räume verbinden und gleichzeitig Flächen vergrößern. Um dennoch nach Bedarf eine Trennung zu schaffen, können Trennwände oder flexible Raumteiler klassische Türkonzepte ersetzen.

Je nach gewähltem Baumaterial für das Traumhaus in Österreich sollte auch die Einrichtung an diesen Aspekten orientiert werden. Moderne Innenausstattung verwendet viele natürliche Materialien, etwa Holzbalken oder einzelne Ziegelsteine. Dazu passen Beleuchtungskonzepte für direkte oder indirekte Raumausleuchtung.

Reicht das Budget und mögen es die Hausherren, lässt sich vor allem beim Neubau in das Traumhaus in Österreich Smart Home Technologie gleich mitplanen und umsetzen. Sicherheitselemente, automatisierte Heizung, intelligente Türschlösser, Beleuchtung nach Stimmung oder Musik auf akustischen Befehl sind teilweise pragmatische Steuerungselemente, teilweise ein Höchstmaß an wohnlichem Nutzungskomfort.

Kostenkontrolle für den Bau eines Traumhauses in Österreich

Einige Nebenkosten für einen Hausbau können leicht übersehen werden und den Budgetrahmen sprengen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • 3,5 Prozent (gültig für Österreich) Grunderwerbssteuer auf den Kaufpreis von Baugrund und Traumhaus
  • 1,5 bis drei Prozent Notarkosten auf den Kaufpreis
  • Drei Prozent vom Kaufpreis plus 20 Prozent Mehrwertsteuer für Maklergebühren
  • 1,1 Prozent vom Kaufpreis für die Eintragung im Grundbuch
  • Weitere variable Gebühren für Vermessung, Behördengänge und Gutachten

Fazit:

Träumen ist erlaubt, im Fall eines Traumhauses in Österreich allerdings mit ausdrücklich realistischer Planung. Werden die obigen Schritte und Tipps beherzigt, bereitet das neue Zuhause künftig Glück und Wohnkomfort für Generationen. Einzig Budget und persönlicher Geschmack bestimmen innerhalb dieser Parameter darüber, ob das Traumhaus eine moderne Stadtvilla oder ein lauschiges Landhaus werden soll.

Von David Reisner

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