Einsatz von LED-Technik zur Haus- und Wohnungsbeleuchtung

Mittlerweile sind LED-Lampen nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Im Gegensatz zu herkömmlichen Glühbirnen, Leuchtstoffröhren oder Energiesparlampen bieten sie zahlreiche Vorteile und mögliche Einsatzgebiete. Vor allem bei der Haus- und Wohnungsbeleuchtung können mit LED-Lampen unterschiedlichste Beleuchtungskonzepte umgesetzt werden.

Doch was genau steckt hinter der LED-Technik, was sind die damit verbundenen Vorteile und was sollte man allgemein bei der Einrichtung beachten?

LEDs sind keine neue Erfindung

LED steht für „Light-Emitting-Diode“ und ist prinzipiell keine neue Erfindung. Erste lichtemittierende Dioden wurden bereits ab den frühen 1960er Jahren zum Einsatz, lange Zeit allerdings nur für Anzeigenbeleuchtung von technischen Gerätschaften. Erst ab Mitte der 1990er Jahren wurde das Potenzial von LEDs in Bezug auf Beleuchtung offensichtlich, seit etwa 10 Jahren erfreuen sich LED Lampen wachsender Beliebtheit.

Im Laufe der Zeit sind sie wesentlich effizienter und kostengünstiger geworden und sind mittlerweile für jedermann erschwinglich.

Im Gegensatz zu anderen Techniken ergeben sich einige Vorteile bei der Nutzung von LED-Lampen:

  • effizienter und damit kostengünstiger als herkömmliche Leuchtmittel
  • robust gegen Erschütterungen und weisen eine sehr lange Lebensdauer auf
  • umweltfreundlich und recyclebar
  • frei von Schadstoffen wie Quecksilber
  • hohe Designflexibilität
  • keine Anlaufzeit beim Anschalten
  • Betrieb auch in Niedervolt möglich

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Moderne LED-Leuchtmittel können heute überall in der Wohnung oder in einem Haus eingesetzt werden und herkömmliche Leuchtmittel ersetzen. LED Lampen sind für alle gängigen Fassungen erhältlich, aber auch als LED Einbaustrahler  in verschiedenen IP-Schutzarten. Der Austausch von alten Glühbirnen oder Energiesparlampen ist daher vollkommen unkompliziert.

Wer LED-Technik zur Haus- oder Wohnungsbeleuchtung verwenden möchte, sollte vor allem zwei wesentliche Aspekte berücksichtigen:

  • Direktes und indirektes Licht

Bei der Beleuchtung von Wohnräumen empfiehlt es sich, eine Mischung aus direktem und indirektem Licht zu schaffen. Mit einer zentral an der Decke positionierten Leuchte lässt sich ein gutes Grundlicht schaffen, einzelne indirekte Leuchten, etwa Stehlampen oder Tischleuchten, können zusätzlich an passenden Stellen positioniert werden, um eine passende Lichtatmosphäre zu schaffen.

  • Die Lichtfarbe

Früher war es besonders wichtig auf die passende Lichtfarbe zu achten, wenn es darum ging neue Glühbirnen zu kaufen. Die Lichtfarbe hat einen wesentlichen Einfluss auf die Lichtempfindung. Eine Lichtfarbe von 2700 K (extra-warmweiß) bis 2900 K (warmweiß), eignet sich optimal für die Beleuchtung von Wohnräumen, an Arbeitsplätzen oder in der Küche eignen sich eher kaltweiße Lichtfarben von 3000 K bis 4000 K. Zwar gibt es auch LED-Lampen in unterschiedlichen Lichtfarben, allerdings sind auch Varianten erhältlich, bei denen sich die Lichtfarbe per Knopfdruck ändern lässt.

Die LED-Technik bietet vielseitige Möglichkeiten. Jedes erdenkliche Beleuchtungskonzept lässt sich mit den passenden LED-Leuchtmitteln unkompliziert umsetzen. Neben einfachen LED-Lampen gibt es auch solche mit Zusatzfunktionen, bei denen man etwa die Lichtfarbe oder die Helligkeit verändern kann. Auch solche LED-Lampen, die sich mit intelligenter Haustechnik (Stichwort Smart-Home) verbinden lassen, erhalten immer öfter Einzug in deutsche Haushalte. Angesichts der zahlreichen Vorteile der LED Technik gibt es kaum lohnenswerte Alternativen, man kann davon ausgehen, dass sich die Technik in den kommenden Jahren noch weiterentwickeln wird.